Neue Wege bei der Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Bitte nicht verwechseln: hier geht es um
Unverträglichkeiten und nicht um Allergien auf Lebensmittel..
Worum geht es? Wenn Sie die "falschen" Nahrungsmittel
essen, wird Ihr Körper weniger gut funktionieren. Sie können das
vergleichen mit Ihrem Auto, das mit verkehrten Brennstoff betankt wurde.
Was für Sie die richtige Ernährung ist, muss allerdings nicht unbedingt
die als allgemein "gesund" angesehene Ernährung sein. Dies ist nämlich
eine sehr individuelle Angelegenheit und für jeden anders!
Neue Technologien machen es jetzt
möglich, für jede Person einzeln festzustellen, welche Nahrungsmittel
Ihnen Energie liefern oder Ihr Immunsystem belasten.
Was passiert bei einer
Nahrungsmittelunverträglichkeit und wo liegt der Unterschied zur
Allergie? Was bedeutet nun "Unverträglichkeit" bei
Lebensmitteln? Über Jahrtausende der menschlichen Entwicklung haben
bestimmte Abwehrzellen des Blutes gelernt, bestimmte Strukturelemente,
die immer wieder auf feindlichen Mikroorganismen /Hefen, Bakterien,
Pilzen etc.) zu finden sind, stets und rasch zu erkennen, sobald sie mit
ihnen in Kontakt treten. Partikel oder auch große, gelöste Moleküle, die
ins Blut geraten und solche chemischen Teikomponenten besitzen, werden
von eben diesen Abwehrzellen (Neutrophilen und Monozyten) sofort nach
dem Erkennen angegriffen: entweder werden sie verschlungen und im
Zellinneren unschädlich gemacht, oder sie werden durch Abfeuern von im
Inneren der Zellen (den Granula) befindlichen "Abwehrwaffen"
(auflösende Enzyme u.v.m) bekämpft,
um sie auf diese Weise unschädlich zu machen. Im Unterschied zu den
Reaktionen des so genannten spezifischen Immunsystems werden hierbei als
erste Immunantwort keine Antikörper gebildet, wie bei bekannten
allergischen Reaktionen.
Das unspezifische Immunsystem mit seinen
Fresszellen ist entwicklungsphysiologisch älter als das spezifische
Immunsystem, welches spezifische Antikörper gegen Eindringlinge oder
Bestandteile dieser bildet. Es bildet den ersten Schutzwall gegen
Eindringlinge und schlägt oftmals heftig zu: um möglichst zu jeder Zeit
gegen Eindringlinge gewappnet zu sein "schießt" unsere zelluläre
Abwehr "eher zweimal zuviel als einmal zu wenig! zu und nimmt dabei die
Schäden des Gewebes und die Entgleisungen des Stoffwechsels "billigend"
in Kauf. Sie können unter bestimmten Bedingungen nämlich auch ins Blut
eingedrungene, unverdaute Lebensmittelbestandteile "attackieren", die
gleiche oder ähnliche Strukturelemente besitzen, wie unsere Feinde aus
dem Mikrokosmos.
Die dabei ausgestoßenen Schadelemente,
quasi die "Munition" der Abwehrzellen besteht aus auflösenden Enzymen,
freien Sauerstoffradikalen sowie Botenstoffen als Entzündungsmediatoren.
Das andauernde Abfeuern dieser Munition, ausgelöst zusätzlich durch
unverträgliche Lebensmittel (hier sprechen wir nicht von Allergien bei
denen Antikörper messbar sind), kann langfristig zu einem Teufelskreis
führen, bei denen scheinbar "gesunde" Lebensmittel zu stetem Unwohlsein
mit Folgen - wie auch chronischen Entzündungen - führen kann.
Enzündungsprozesse im allgemeinen können
viele Ursachen haben. Da sind sicher in erster Linie mehr oder weniger
ausgeprägte und somit sichtbare Infektionen. Ganz gleich ob Bakterien,
Viren oder Pilze: sie alle führen zu ausgeprägten Entzündungssymptomen,
wenn der Körper die Eindringlinge bekämpft.
Was bislang weniger bekannt und beschrieben war ist die Tatsache,
dass auch unsere tägliche Nahrung ein häufiger Auslöser für Entzündungsreaktionen
sein kann. Dabei verlaufen solche Entzündungen sehr oft und sehr
lange anscheinend symptomlos und unbemerkt, über Jahre hinweg
gewissermaßen „schleichend“ ab. Wobei sie jedoch die Grundlage oder ein
Teil der Ursache bestimmter Probleme sein können, über die Sie unsere
Therapeuten umfassend aufklären können.
Dies klingt sicher für viele auf den ersten Blick überraschend und fragwürdig.
Lebensmittel - teilweise sogar so genannte "gesunde"
Lebensmittel als Auslöser vielfältiger Beschwerden?
Überspitzt gesagt: dick durch Salat? Krank durch Gurke? Lassen Sie sich
von unserem Therapeuten Team die Zusammenhänge zwischen
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und durch den Novo-WellTec Test
diagnostizierbare
Abwehrreaktionen der Fresszellen des unspezifischen Immunsystems erklären.
Vorgang der Diagnose auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit dem
Novo-WellTec Test:
- Es müssen drei Ampullen Blut bei Ihnen abgenommen werden. Im
Prinzip kann das bei Ihrem Hausarzt, bei einer Blutabnahmestelle oder
im Krankenhaus in Ihrer Umgebung stattfinden.
- Das Blut wird an unser Labor geschickt und mit Hilfe von
ultramoderner Technik auf 114 verschiedene Nahrungsmittel getestet.
Von jedem Nahrungsmittel wird herausgefunden, ob es Ihr Immunsystem
aktiviert. Ist das der Fall, dann raten wir Ihnen, diese spezifischen
Nahrungsmittel (vorläufig) zu vermeiden. Mit dieser Methode wird
die individuelle Reaktion von ungefähr vier Millionen Blutzellen
geprüft. Desweiteren wird auf dieselbe Art und Weise auf eine mögliche
Aktivität der Abwehrzellen auf Candida
getestet.
- Nach dem Test können Sie Ihr persönliches Ernährungsprogramm
innerhalb von 10 Tagen erwarten. Sie empfangen ein ausführliches
Handbuch mit Praxistipps, Anregungen und Hinweisen. Wir gehen Ihre
Liste gemeinsam durch und Sie erhalten darüber hinaus Einkaufstipps.
Wenn Sie Fragen haben, klären wir diese gemeinsam.
Gerne begleite ich Sie bei der Testung Ihrer
Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit dem Novo Test von Immogenics™:
- sollten Sie unsicher sein, ob der
Novo-WellTec Test etwas für Sie sein kann oder nicht, setze ich mich auch bei
Bedarf gerne mit einem Arzt Ihres Vertrauens in Verbindung zur
Abklärung der medizinischen Hintergründe dieses Diagnoseverfahrens (wo
liegt der Unterschied zu Antikörpertestungen, inwieweit kann TNF
alpha einen Teufelskreis der Gewichtszunahme begünstigen, selbst bei
kalorienreduzierter Kost u.v.m). Da das Testverfahren vielen nicht
bekannt ist und oftmals mit Antikörpermessungen verwechselt wird,
bedarf es allerdings auch in Fachkreisen einer Aufklärung.
- Begleitung bei der anschließenden
Ernährungsumstellung und Motivation. Wenn Sie nicht in Hamburg wohnen,
ist das auch telefonisch möglich. Hier geht es in erster Linie darum,
versteckte Lebensmittel aus Ihrer roten Liste (also die Lebensmittel,
die Sie dann erst einmal meiden müssen) aus Ihrer täglichen Ernährung
zu verbannen. Das kann teilweise einer Detektivarbeit nahe kommen:
besonders zum Beispiel bei Unverträglichkeiten auf Soja, Bäckerhefe oder Weizen. Es
ist für den Erfolg der Ernährungstherapie sehr wichtig, dass Sie die
Lebensmittel Ihrer persönlichen roten Liste in der ersten Phase
strikt meiden.
- je nach Ihrer individuellen
Liste an unverträglichen Lebensmitteln kann es zu "Durchhängern"
kommen. Möglicherweise sind es gerade Zutaten im Brot, die Sie nicht
vertragen. Sie müssen nach einem besonderen Brot Ausschau halten. Oder
Sie reagieren auf Mais und nun gilt es, Etiketten zu studieren.
Hier setzt
meine Aufgabe der Beratung und Motivation ein, damit Sie "am Ball"
bleiben.
Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: auf meiner
persönlichen roten Liste habe ich einige Lebensmittel, die ich sehr
gerne esse: Ananas, Erdbeere, Kopfsalat. In der ersten Phase habe ich
sie weggelassen, wissend, dass ich sie nach der Regeneration meiner
Darmschleimhaut wieder essen kann. So war es für mich kein Problem
eine Zeit lang darauf zu verzichten. Schwieriger gestaltete sich das
Meiden von Gerste (Gerste ist das Lebensmittel auf das ich am
heftigsten mit Abwehrreaktionen reagiere). Ich war froh, endlich zu
wissen, warum ich schon nach moderatem Bierkonsum leichte
Kopfschmerzen bekomme. Doch die Suche nach Inhalts- und Zusatzstoffen
auf Gerstenbasis war dann doch etwas aufwendiger.
Weitere Informationen auf der Homepage von Novo Immogenics:
Muster eines Testergebnisses:
Testergebnis
Diese Nahrungsmittel werden getestet:
114
Nahrungsmittel
Die Wissenschaft hinter Novo (für Heilpraktiker, Ärzte):
TNF-alpha, Entzündungsgeschehen, Insulinresistenz, Übergewicht
Erfahrungsberichte:
das sagen Anwender
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