• Vitamine und Phytamine

    Damit unsere 70 Billionen Körperzellen voll funktionstüchtig bleiben, benötigen sie unsere Unterstützung.
    Eine optimale Zellernährung verhindert Zellhunger und Mangelernährung auf Zellebene. Neben den essentiellen Nährstoffen, also denen die wir zu uns nehmen müssen weil unsere Körperzellen sie nicht selber herstellen benötigen wir eine Reihe weiterer Micronährstoffe.
    In diesem Zusammenhang gewinnen gerade die Sekundären Pflanzenstoffe (SPS) immer mehr an Bedeutung. SPS werden meistens in der letzten Reifephase der Pflanzen gebildet. Es sind oftmals natürliche Farb-, Lock-, Geruchsstoffe, ätherische Öle u.v.m.
    SPS sind chemisch gesehen sehr unterschiedliche Substanzen. Bisher sind etwa 30 000 bekannt; davon kommen 5 000 bis 10 000 in der Nahrung vor.
    Den etwas abwertenden Namen "Sekundäre" Pflanzenstoffe erhielten sie in einer Zeit als ihre Bedeutung und Wirkungsweise noch nicht erforscht wurde. Sicherlich sind neben den Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen viele der bekannten und noch unbekannten SPS ausschlaggebend bei der positiven Wirkung von Obst und Gemüse, Samen und Rinden auf unsere Körperzellen.

    Primäre Pflanzenstoffe

    Sekundäre Pflanzenstoffe

         Kohlenhydrate
         Eiweiß
         Fette
         Vitamine
         Mineralstoffe
         Spurenelemente
         Wasser
         Zahlreiche chemisch sehr    unterschiedliche Verbindungen z.B.     Polyphenole , Flavonoide
    -     Saponine , Glucosinolate
    -     Carotinoide
    -     Phytosterine, Terpene   Phytoöstrogene, Anthocyane
    Wirkung bekannt, z.B. als Energielieferant, Bau- und Funktionsstoffe
    Vorkommen nur in geringen Menge

                       Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS)

    • Neutralisieren Freie Radikale (Flavonoide, Karotinoide, Phenole)
    • Stärken das Immunsystem (Saponine und viele andere)
    • helfen Enzymen beim Entgiften, bei der Zellregnerierung (Isothiocyanate, Phenole, Saponine, Terpene)
    • Stabilisieren den Hormonspiegel (Indole, Isoflavone, Lignane)
    • wirken antibakteriell
       





    Hinweis: der Inhalt dieser Seite ist rein informativer Natur und bezieht sich auf die Hintergründe einer ausgewogenen Ernährung.
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