Was läßt uns altern?
Prävention ist die beste Anti-Aging Maßnahme.
Denn ist es nicht die Funtktionsfähigkeit unserer Körperzellen, die
darüber entscheidet, ob wir uns fit und vital, dynamisch und jung fühlen
und auch so aussehen? Insofern wäre es doch sinnvoll, Zellen bei der
täglichen Arbeit optimal zu unterstützen. Durch z. B.:
· Vermeiden von Umweltchemikalien
· Ggf. ausleiten von Schadstoffen
· Versorgen mit Nährstoffen
· Stress vermindern, Entspannung erhöhen
· Bewegen an frischer Luft
· Sonnenlicht in Maßen (Vitamin D Produktion der Haut etc.)
Dass die
Funktionsfähigkeit unserer Zellen im Alter nachlässt ist bekannt. Doch
warum?
Die "Anti-Aging"
Wissenschaft wird seit Jahrzehnten betrieben und hat auf der Suche nach
den Gründen des Alterungsprozesses verschiedene Theorien hervorgebracht,
die an dieser Stelle nur kurz erwähnt werden sollen, und die sicherlich
alle ihren Anteil daran haben:
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Die Abnutzungs- und Verschleißtheorie: im Laufe
des Lebens verschleißen Zellen und Organe. Da auch die
Reparatursysteme im Alter nicht mehr einwandfrei funktionieren, kommt
es zu Altersbeschwerden (Raymond Pearl 1879 - 1940)
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Die Theorie der freien Radikale: die Zellen
rosten im Laufe des Lebens durch den ständigen Oxidationsprozess, der
ausgelöst wird durch die so genannten freien Radikale. Diese entstehen
sowohl bei den normalen Stoffwechselvorgängen im Körper, als auch
Belastungen von außen (Elektrosmog, Chemikalien, Sonneneinstrahlung,
Rauchen, Stress, etc.). Der Körper ist bemüht, diese reaktiven
Elektronendiebe unschädlich zu machen. Dazu benötigt er Antioxidantien
(körpereigene oder von außen zugeführte). Die angegriffenen und
kranken Körperzellen führen zu vorzeitigem Altern.
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Die Hayflick Theorie: Hayflick stellte fest, dass
Bindegewebszellen eine begrenzte Lebensdauer haben. Nach etwa 50
Zellteilungen starben sie langsam ab. Er nahm an, dass alle Zellen
eine vorprogrammierte Anzahl von Zellteilungen durchführen konnten
bevor sie absterben. Die Entdeckung eines Abschnittes am Ende der
Chromosomen – den Telomeren -, so entdeckten Zellbiologen am Medical
Center in Dallas, unterstützt diese Theorie und führt zu intensiver
Erforschung eines „Unsterblichkeits-Enzyms“: der Telomerase. Die
Telomere muss man sich wie Bänder ohne Erbinformation vorstellen, die
an den Enden der Chromosomen befestigt sind. Sie werden nach jeder
Zellteilung ein Stück kürzer. Das vorprogrammierte Ende jeder Zelle
beginnt, wenn das Band ganz verbraucht ist. Ein Enzym im Zellkern kann
die Telomere wieder herstellen und konnte schon im Labor künstlich
nachgebaut werden. Forscher erhoffen sich dadurch den Zelltod durch
Gabe dieses Enzyms hinauszuzögern.
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Die Hormontheorie: ab 30 Jahren kommt es zu einem
kontinuierlichen Hormonabfall und damit zu Funktionsverlust vieler
Körpersysteme, wobei der Thymus als wichtigste Hormon produzierende
Drüse dabei eine große Rolle spielt.
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Die
AGE – Theorie. Anthony Cerami entdeckte, dass Zuckermoleküle am
Zellalterungsprozess beteiligt sind. Sie verbinden sich mit Proteinen
zu den AGEs (advanced glycosylation (glycation) endproducts). Dabei
bilden sich irreversible Verbindungen, die die Zellen in ihrer
Funktion behindern, Zellwände versteifen. Der Prozess ist mit
Entzündungsreaktionen und einem Glukose / Insulin Ungleichgewicht
verknüpft. Der bei Diabetikern gemessene HbA1c-Wert, der für die
Blutzuckereinstellung wichtig ist, gibt Auskunft über das Ausmaß der
Glykierung: hier hat das Hämoglobin mit dem Blutzucker reagiert.
Glykierungsendprodukte kennt man auch aus der Lebensmittelchemie, wenn
Milch beim Kochen braun wird oder Brot im Ofen eine Kruste ausbildet.
Inwiefern diese Stoffe aus der Bräunungsreaktion (Maillard Reaktion)
einen Einfluss auf die Gesundheit haben, wird noch erforscht.
Hinweis: der Inhalt dieser
Seite ist rein informativer Natur und bezieht sich auf die Hintergründe
einer ausgewogenen Ernährung. Diese Erklärungen dienen nicht dem
Zweck die von mir angebotenen Produkten oder Dienstleistungen zu
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