Kann man Licht essen?
Kurzinformation zum Einstieg
Neuer rätselhafter Phänomene auf der Spur:
Pflanzen speichern Licht und stahlen es wieder ab. Solange sie leben.
Während des Verrottungsprozesses nimmt die Bio-Lichtenergie ab und
erlischt dann. Auch Körperzellen strahlen Licht aus. Diese biologischen
Lichtstrahlen werden "Biophotonen" genannt.
Was sind Biophotonen?
Biophotonen sind Lichtquanten die von lebenden Zellen abgegeben werden.
Die Biophotonenemission ist aber so schwach, dass sie nur mit einem
Lichtverstärker wahr genommen werden kann. Biophotonen sind universell
und permanent vorhanden solange Zellen leben. Diese ultraschwache
Lichtstrahlung hängt z. B. in Lebensmitteln von verschiedenen Faktoren
ab, wie der Anbaumethode, der Sonneneinstrahlung und Sonnenreifung und
der Genetik der Pflanze. Die Biophotonenemissionsanalyse kann zur
ganzheitlichen Qualitätsanalyse verwendet werden.
Entdeckung der Biophotonen
Schon 1923 entdeckte Alexander Gurwitsch bei einem Versuch mit zwei
Zwiebeln, dass deren Wurzeln aus geheimnisvollen Gründen aufeinander
zuwuchsen. Glas verhinderte dieses zielgerichtete Wachstum nicht.
Biochemische Botenstoffe konnten also nicht an der unerklärlichen
Kommunikation beteiligt sein. Erst als er eine lichtundurchlässige
Platte zwischen die Zwiebelwurzeln schob, wuchsen diese in alle
Richtungen. Er vermutete daraufhin, dass die Zwiebeln durch Licht
kommunizierten und dass es eine Verbindung zwischen der Zellteilungsrate
und der Photonenemission gibt.
Diese Forschungsergebnisse geraten in
Vergessenheit, bis sie um 1950 von russischen Forschern wieder entdeckt
werden. Italienische Forscher entdecken eine Biolumineszenz an Samen
1954 (Colli) und 1979 (Ruth). Auch in den folgenden Jahren bestätigt
sich diese ultraschwache Lichtstrahlung bei Forschungsarbeiten in
Australien, Deutschland, Japan und Polen.
Der Physiker Fritz Albert Popp nannten diese
Lichtstrahlung dann "Emission von Biophotonen" um sie von der bei
Glühwürmchen bekannter und sichtbarer Biolumineszenz abzugrenzen.
Es wurde festgestellt:
- dass die Menge der Lichtemissionen von
Obst und Gemüse u.a. vom Alter abhängt. Frisch gepflückte
Pflanzenbestandteile strahlen mehr Licht aus
- dass sich anhand der
Lichtemissionsmuster Rückschlüsse auf die Anbaumethode,
Pestizideinsatz etc. machen ließen
- dass sich anhand der Lichtemission
ermitteln läßt, ob z.B. Getreide noch keimfähig ist. Biochemisch
findet sich kein Unterschied zwischen einem keimfähigen und einem
nicht keimfähigen Weizenkorn
- eine Arbeitsgruppe am
Forschungsinstitut Kwalis in Fulda stellte fest, dass z.B. eine Birne
in allen Spektralfarben leuchtet, während eine Einzelsubstanz wie
Zitronensäure nur blaues Licht ausstrahlt. Verfault die Birne
allmählich, verschiebt sich das Spektrum langsam in Blauwellige und
nähert sich dem Spektrum eines Einzelstoffes!
Nehmen wir über die Nahrung Licht in
uns auf? Interessante Forschungen an Eiern zeigen: Hühnereier
aus Freilandhaltung strahlen mehr Biophotonen ab, als Eier von Hühnern,
die in Legebatterien leben. Die Intensität dieser inzwischen messbaren
und zählbaren Zellstrahlung ist nach Meinung der Forscher der Maßstab für
die
Vitalität einer Zelle. Wenn also lebende Zellen während des
Wachstums die Kapazität zur Speicherung von Licht haben, dann - so die
Forscher - müssten doch diejenigen Lebensmittel für uns Wert gebend
sein, die eine möglichst hohe Lichtspeicherkapazität haben.
Zur Zeit ist dies noch eine - wenn auch plausible - Vermutung. Dass
diese Vermutung nah liegt zeigen uns Experimente mit Ratten, Hühnern und
Kaninchen am Ludwig Boltzmann-Institut in Wien. Hier bevorzugten
Versuchstiere, die die Wahl zwischen Möhren und Äpfeln aus
konventionellem oder ökologischem Anbau hatten, in den meisten Fällen
die Biokost. Anzumerken ist, dass das Testfutter sich nicht im
Vitamin- oder Nährstoffgehalt unterschied.
Die intuitive Wahl von lichthaltiger
Nahrung kennt man übrigens auch von Wildtieren, die im Frühjahr Knospen
und Triebe abfressen.
Umgekehrt stellt sich die Frage, ob
Nahrungsmittel, die stark verarbeitet sind, "lichttot" sind und welchen
Einfluss sie auf unsere Zellen haben.
Der Nobelpreisträger und Quantenphysikers Erwin Schrödinger sagte
bereits in den 1950er Jahren, dass wir mit Lebensmitteln nicht nur
Kalorien, sondern letztlich deren Ordnung aufnähmen. Und diese Ordnung
werde durch das gespeicherte Licht übertragen, das vielfältige
Ordnungsprozesse im Organismus steuere.
Führende Biophysiker vertreten die
Ansicht, dass Lichtquanten wie Biophotonen als Informationsträger und
Ordnungskraft in den Zellen biochemische Prozesse koordinieren und die
Zellkommunikation zwischen den Zellen steuern.
Weiterführende Informationen unter
Internationales Institut für Biophysik
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